
Das Kleid für den Auftritt als Fee wird entweder im Ganzen genäht oder aus einzelnen Teilen zusammengestellt. Schön und oft zu sehen sind Röcke, die unten zipfelig verlaufen. Recht einfach lässt sich das Kostüm umsetzen, wenn im Kleiderschrank ein Body, ein Badeanzug oder ein enges Minikleid vorhanden sind. Eines dieser Kleidungsstücke wird mit einem Röckchen aus Tüll in der passenden Farbe versehen. An die Träger können aus demselben Tüll Puffärmel angearbeitet werden. Wer möchte, verziert das Feenkleid nun noch mit Blumen, Sternen oder einfach nur Glitter. Natürlich dürfen auch die hauchzarten Feenflügel nicht fehlen. Diese werden am besten im Fachhandel für Karnevalskleidung gekauft, denn meist halten selbst gebastelte Exemplare nicht allzu lange.
Die Haare einer Fee können je nach gewünschter Wirkung wild toupiert, zu Zöpfen geflochten oder raffiniert hochgesteckt werden. Mit Schminke brauchen Feen nicht zu sparen. Die Grundierung des Gesichts sollte möglichst hell sein, denn Feen haben in den Märchen oft durchscheinende, fast durchsichtige Haut. Je heller die Grundierung, desto auffälliger können dafür die Augen und die Lippen geschminkt werden, möglichst passend zu der übrigen Aufmachung. Die Grundierung darf insgesamt mit Farben aufgepeppt werden, die aber mit einem Schwämmchen aufgetragen werden, damit sie nur angedeutet sind. Für Waldfeen bietet sich zum Beispiel eine grüne Schattierung an, für blumige Varianten die Farben Rot oder Rosa. Für Haare und Körper kommt darüber hinaus viel Glitter zum Einsatz, der den Feenstaub darstellen soll.
