Karnevalsmasken Venezianische Masken

Karnevalskostüme Karnevalsmasken Karneval Venezianische Masken mögen als Export-Artikel von nicht minderer Wichtigkeit sein als das weltweit berühmt gewordene Murano-Glas. Betrachtet man den historischen Hintergrund, so muss dies jedoch keinesfalls ein purer Zufall sein, warum ausgerechnet die Lagunenstadt zu einem willkommenen Ort für die Herstellung und Verwendung dieser Masken geworden ist. Bereits bei den alten Griechen wurden mit Vorliebe bei allerlei von Feiern sowie bei Theaterstücken Masken getragen. Dieser Brauchtum wurde später von den Römern übernommen und fand so sein Zuhause auch in Venedig. Da diese Stadt recht dicht besiedelt ist, war es somit hier immer schon ein wenig schwierig, anonym auftreten zu können. So schien die Einführung des Maskentragens für die Venezianer höchst willkommen, wenn es mal darum ging, sich unerkannt unters Volk zu mischen. Dabei ist der Fasching zwar ein durchaus wichtiger Anlass für die Maskierung, aber beileibe nicht der einzige. Dass es tatsächlich zahlreiche solche Anlässe gegeben hat, wird nicht zuletzt daran ersichtlich, dass irgendwann für das Maskieren sogar eigens ein Gesetz erlassen wurde. Unter anderem wurde gerne bei beiderlei Geschlecht zur Maske gegriffen, wenn es hieß, Diskretion zu bewahren bei dieser oder jenen frivolen Unternehmung.

Dabei vermittelt die klassische venezianische Maske keineswegs den Anschein von Unzüchtigkeit; kunstvoll, mitunter bizarr muten diese mit viel Liebe zum Detail angefertigte Handarbeiten an. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Maskenbildnerei bereits vor einigen Jahrhunderten zum eigenständigen Handwerk in Venedig wurde.